[Trainingswerkstatt HGP]
Beratung & Austausch rund um das Training für den Einsatz in der hundegestützten Pädagogik
ca. vierteljährlich · online · moderiert
Für Einsetzende in der hundegestützten Pädagogik.
Für Teilnehmende in Weiterbildung im Bereich HGP.

[Eckdaten]
Abhängig von der Nachfrage kann das Angebot der Trainingswerkstatt angepasst und bei Bedarf häufiger durchgeführt werden.

[Warum die
Trainingswerkstatt?]
Viele Mensch-Hund-Teams arbeiten im Einsatz im Spannungsfeld pädagogischer Anforderungen, institutioneller Rahmenbedingungen, Erwartungen von Kindern, Kolleg:innen oder Trägern – und den individuellen Bedürfnissen ihres Hundes.
Die Trainingswerkstatt bietet einen Raum, um Training und Unterstützung des Hundes im Einsatzkontext gezielt zu besprechen, nachzujustieren und weiterzudenken – insbesondere für Teams, die keine regelmäßige Begleitung im Alltag vor Ort haben oder sich eine zusätzliche, unabhängige Einschätzung wünschen.
Die Trainingswerkstatt ist kein Ersatz für eine qualifizierte Weiterbildung oder Betreuung vor Ort.
[Was machen wir
in der Trainingswerkstatt?]
Im Einsatz mit Hund entwickeln sich viele Fragen erst im Alltag – oft nach einer Weiterbildung.
- Ein bestimmtes Signal funktioniert im Training, aber nicht im Einsatz.
- Der Hund wirkt dauerhaft angespannt, ohne dass sofort klar ist, warum.
- Was ist (noch) trainierbar oder wo braucht es eine Veränderung der Rahmenbedingungen?
Rituale und Strukturen müssen stetigen an Veränderungen im Einsatzkontext angepasst werden. Viele Situationen lassen sich nicht mit allgemeinen Trainingskonzepten beantworten. Sie brauchen eine kontextbezogene Betrachtung.
Die Trainingswerkstatt bietet Raum für genau diese Fragen. Ziel ist es, Training tierschutzgerecht, bedürfnisorientiert und realistisch für den Einsatz umzusetzen.
[Schwerpunkte der Trainingswerkstatt]
In der Trainingswerkstatt geht es um konkrete Trainingsfragen und fachlichen Input rund um den Einsatz in der HGP wie zum Beispiel:
- Rituale, Abläufe und Übergänge bei Aktivitätsphasen
- Anpassung des Einsatzsettings
- Training einzelner Übungen im Hinblick auf reale Einsatzsituationen
- Einschätzung von Trainingsstand und Einsatzfähigkeit des Hundes
- Körpersprache und Verhalten des Hundes im Einsatz
- Stress, Belastung und Regeneration
Alles kann rund um den Einsatz des Hundes thematisiert werden.
[Fallarbeit]
Zusätzlich zur offenen Arbeit an Trainingsfragen können pro Termin bis zu zwei komplexere Fälle eingebracht werden.
Ein Fall kann eine wiederkehrende Situation sein, Unsicherheit im Training, eine Veränderung im Verhalten des Hundes oder eine Frage zur Einsatzgestaltung. Die Einreichung erfolgt vorab, schriftlich und gern ergänzt durch ein kurzes Video.
In der Trainingswerkstatt wird der jeweilige Fall ausführlich besprochen. Es geht dabei nicht um schnelle Lösungen, sondern um die Fragen wie diese:
- Was bedeutet diese Situation für den Hund?
- Welche Trainingsansätze sind sinnvoll?
- Wo braucht es Entlastung oder Veränderung im Setting?
Unterstützung & Austausch
[Wie profitieren Teilnehmende
von der Trainingswerkstatt?]
Die Trainingswerkstatt lebt nicht nur von den eigenen Fragen, sondern auch von den Themen und Fällen der anderen Teilnehmenden.
Viele Fragestellungen ähneln sich in ihrer Struktur, auch wenn das konkrete Einsatzsetting unterschiedlich ist. Situationen aus anderen Einrichtungen, Altersgruppen oder Arbeitsfeldern machen Muster sichtbar, die im eigenen Alltag oft schwer zu erkennen sind.
Durch die gemeinsame Arbeit an Trainingsfragen und Fällen entsteht ein Perspektivwechsel:
- Trainingsentscheidungen lassen nachvollziehbar begründen.
- Zusammenhänge zwischen Verhalten, Setting und Belastung werden deutlicher.
- Einschätzungen lassen sich auf den eigenen Einsatz übertragen.
Auch ohne eigenen Fall profitieren Teilnehmende davon,
- typische Einsatzsituationen aus anderen Kontexten kennenzulernen,
- Trainingsansätze mitzudenken und mit dem eigenen Vorgehen abzugleichen,
- Warnsignale, Belastungsanzeichen und Grenzbereiche frühzeitig einordnen zu können.
Der Austausch hilft dabei, das eigene Training und den eigenen Einsatz des Hundes zu überprüfen bei Bedarf bewusst zu verändern.

[Moderation
der Trainingswerkstatt]
Die Trainingswerkstatt HGP wird moderiert. Fragen und Fälle werden auf Grundlage kynologischer Expertise sowie weitereichender Erfahrung in Training und Weiterbildung in der hundegestützten Pädagogik besprochen.
Die Moderation hat Kirsten Berger. Sie leitet Weiterbildungen im Bereich der hundegestützten Pädagogik bei Lernwelt Hund und ist Autorin des Buches „Schulbegleithund in Ausbildung“.
Die Trainingswerkstatt ist daher kein offener Austausch unter Einsetzenden, sondern ein moderiertes Angebot mit fachlicher Trainingsberatung.
[Die Haltung hinter der Trainingswerkstatt]
Die Trainingswerkstatt HGP steht für einen bedürfnis- und tierschutzgerechten Einsatz von Hunden in der pädagogischen Arbeit.
Training wird nicht als Mittel verstanden, um Hunde „funktionstüchtig“ zu machen, sondern als Prozess, der das Mensch-Hund-Team im Alltag unterstützt und langfristig stärkt.
Was du tust, macht einen Unterschied – und du musst entscheiden, welche Art von Unterschied du machen möchtest.“
Jane Goodall (3. April 1934 – 1. Oktober 2025)

[Termine & Anmeldung]
Die Trainingswerkstatt HGP findet in der Regel vierteljährlich statt.
Die Anmeldung erfolgt über unsere Kontaktseite.
Falls Sie einen Fall einreichen oder ein besonderes Anliegen ansprechen möchten, nutzen Sie dazu bitte das Kommentarfeld. Ich werde mich dann mit Ihnen in Verbindung setzen.
Derzeit sind folgende Termine für die Trainingswerkstatt geplant:
Samstag, 11.04.2026, 9:30–ca. 12:00 Uhr
Samstag, 27.06.2026, 9:30–ca. 12:00 Uhr
Samstag, 12.09.2026, 9:30–ca. 12:00 Uhr
Samstag, 14.11.2026, 9:30–ca. 12:00 Uhr